Sonntag, 7. Dezember 2014

Wann fängt Weihnachten an ?




Wann fängt Weihnachten an?


von Rolf Krenzer



Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und gross,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, darauf zu,

dann, ja dann

fängt Weihnachten an.



Samstag, 6. Dezember 2014

Den Sankt Nikolaustag feiern






Den Sankt Nikolaustag feiern


Nach Sankt Michael und Sankt Martin ist der Sankt Nikolaus-Tag am 6. Dezember das dritte Fest, das uns und unsere Kinder auf Weihnachten vorbereitet. Während Sankt Michael für den Mut steht und Sankt Martin für das Mitgefühl, symbolisiert Sankt Nikolaus die Kraft im Menschen Gutes zu tun und zu wissen, was das Richtige ist.
Freudig erwarten die Kinder den Sankt Nikolaus-Tag am 6. Dezember. Am Fünften wird alles schön gerichtet, das Zimmer aufgeräumt und abends werden blank geputzte Stiefel oder ein Teller aufgestellt, die der Sankt Nikolaus, wenn er nachts zu den Kindern kommt mit Nüssen, Äpfeln, Mandarinen, Plätzchen und Süßem füllen kann. 


Und manchmal kommt der Nikolaus ja auch mit seinem großen Sack ins Haus, doch es ist selten geworden, dass der „echte Nikolaus“ noch selbst kommt – nicht als einer der vielen lässig verkleideten Kaufhaus-Nikoläuse, die Süßes verteilen, sondern als echtes Erlebnis für Kinder, vor dem sie Ehrfurcht entwickeln können. Der Nikolaus tritt dann als würdiger Mann mit Bischofsmütze und Stab und mit einem goldenen Buch auf, in dem er sich über jedes Kind etwas Besonderes aufgeschrieben hat. Das kann etwas sein, wo das Kind etwas Gutes getan hat, wo es sich besonders bemüht hat oder sich vielleicht zu etwas durchgerungen hat, was ihm schwer fällt. Und manchmal gibt er auch einen liebevollen Hinweis, wo das Kind noch eine Eigenschaft entwickeln oder stärken könnte. Wobei diese „Ermahnungen“ nicht niederschmetternd sind, sondern dem Kind die Möglichkeit geben, das Positive in ihm zu stärken. Der Nikolaus kann dann eine Figur für die Kinder sein, die eine Gewissensinstanz ist, an der sie sich aufrichten und das Gute in sich verstärken können. Früher gab es für das Gute, was Kinder getan hatten, etwas Süßes vom Nikolaus und für die Kinder, die ermahnt werden mussten, dazu eine Reisigrute. Wobei diese immer in Gold getaucht war – eben als Symbol dafür, dass der Nikolaus weiß, dass jeder Mensch im Grunde seines Herzens gut ist.




Sankt Nikolaus von Myra
 

Es gibt viele Legenden, die sich um den Heiligen Nikolaus gebildet haben. Sie alle gehen zurück auf den historischen Nikolaus von Myra, der Bischof in dieser Stadt war und im vierten Jahrhundert lebte. Er stammte aus reichem Haus, widmete sich aber von Kindheit an den armen Menschen, indem er ihnen Gutes tat, Essen brachte und seine Güter unter ihnen verteilte. Am meisten lagen ihm die Kinder am Herzen und er machte es sich zur Aufgabe das Gute in jedem Menschen, an das er fest glaubte, in jeder Weise zu unterstützen. Er starb im Jahre 343 und wird bis heute im Morgen- wie im Abendland weithin als Heiliger verehrt. Die Stadt Myra liegt in der heutigen Türkei.



Freitag, 5. Dezember 2014

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt


Besuch auf dem Weihnachtsmarkt


Es wird früh dunkel und kalt,
man spürt, der Winter kommt bald.
Wir gingen den Weihnachtsmarkt besuchen,
gönnten uns Glühpunsch und Lebkuchen.

Alles ist schon weihnachtlich geschmückt,
Sohni´s Kinderaugen strahlten entzückt.
Er ruft: "Mama komm schnell,
da drüben ist ein Kinderkarussell."

Was für eine Menschenmenge,
ich mag nicht so ein Gedränge,
doch natürlich ließ ich ihn fahren,
obwohl die Preise letztes Jahr niedriger  waren.
Hauptsache, es tut im gut,
was man als Mama nicht so alles tut.

Danach gingen wir zum Dom und davor
stand singend ein Kinderchor.
Es erklangen die alten Weihnachtslieder:
"Schneeflöckchen" und "Alle Jahre wieder."

Es läuteten des Domes Glocken,
vom Himmel rieseln weiß glitzernde Flocken.
Schön ist es an zu sehen,
Doch nun müssen wir Heim gehen.

Sind wir endlich zuhause dann,
zünden wir den Kaminofen an.
Zusammengekuschelt Arm in Arm
Wird uns schnell wieder warm.

Nochmal zum Fenster gegangen Hand in Hand
sehen wir die Schneeflocken werden dichter.
Weiß bedeckt ist bald das Land
und es leuchten die Adventslichter!

(Autor unbekannt)



Donnerstag, 4. Dezember 2014

Barbara - Tag


Barbara-Tag



Es ist Brauch an diesem Tage, nahe der längsten Nacht des Jahres, den Frühling zu beschwören, indem man Kirsch- und andere Blütenzweige abschneidet, die dann um die Weihnachtszeit zu blühen beginnen sollen.


Von den Zweigen, die man am 4. Dezember ins Zimmer holt, damit sie zu Weihnachten blühen, heißt es, daß sie uns Zukünftiges prophezeien: Früher, als junge Mädchen in einer guten Partie die beste Zukunft sahen, stellten sie Zweige mit den Namen ihrer Favoriten ins Wasser. Verdorrte ein Zweig, war die Sache klar, bei allen anderen wurde es dann richtig spannend. 
Apfel- oder Pflaumenzweige in voller Blüte verheißen gute Obsternte, die Haselnuß kann Glück und Reichtum bedeuten: Den Kelten galten Blüten und Früchte als Symbole der Klugheit, und in den Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, suchten Rutengänger mit Haselzweigen nach Gold- und Silberadern. Kastanien, die auch nach rigorosem Schnitt immer wieder austreiben, sollen Christi Auferstehung bedeuten, Quitten die Freuden und Leiden der Zweisamkeit: Die Blüten duften so wundervoll wie die Liebe, doch die Früchte haben trotz ihrer Süße einen bitteren Beigeschmack.
Mit Kirschen hat es eine besondere Bewandtnis:

Geschichte der Heiligen Barbara


Geboren im 4 Jahrhundert, in Nikomedien am Marmarameer, war Barbara die schöne Tochter des reichen Kaufmanns Dioscuros, der sie einem Manne zur Frau versprochen hatte.
Aber Barbara war schon lange heimlich dem Christentum beigetreten, dachte nicht an Heirat, sonder wollte ein Leben in Demut und Armut führen, was den Vater zur Raserei brachte. 
Als er auf eine Geschäftsreise ging, ließ er Barbara, in der Hoffnung, sie möge wieder zu Sinnen kommen in einen Turm einschließen. Sie aber wandelte die Not in Tugend, ließ ein dreifaltiges Fenster in den Turm brechen, brachte ein Kreuz zum Zeichen ihres Glaubens an und lebte so wie die erste Nonne.
Als der Vater zurückkam, war sie gläubiger und fester, als je zuvor und er schwur, sie höchstselbst den Folterknechten zu übergeben, was sie aber nicht ängstigte. Also schleifte der Vater sie vor den Richter und alles Drängen, sie möge sich wieder vom Irrglauben des Christentums trennen, half nichts. Und selbst unter der schwersten Folter starb sie nicht, so daß der eigene Vater ihr den Kopf abschlagen mußte. 
Da aber fuhr ein Blitzstrahl vom Himmel und erschlug den Vater.
Reichen Erntesegen verspricht der Barbaraweizen, den man am 4. Dezember in eine Schale sät, wenn er zu Weihnachten einen dichten sattgrünen Rasen bildet. Mit einem roten Band umwunden, schmückt die frisch aufgegangene Saat dann den Weihnachtstisch. Der Brauch kam nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Südosten Europas und erinnert an das Adonisgärtchen der Mittelmeerländer zu Ostern. 
Nach einer anderen Überlieferung gehört diese Tellersaat zum Luzientag am 13. Dezember. 
Dahinter steckt vermutlich eine Legende aus dem späten Mittelalter: Während der Flucht nach Ägypten lockte ein Bauer die Verfolger der heiligen Familie auf die falsche Fährte. Als diese ihn nämlich fragten, ob er die Flüchtlinge gesehen habe, erwiderte er so wahrheitsgemäß wie listig, daß sie ihm beim Säen seines Kornfelds begegnet seien. Doch inzwischen war ein Wunder geschehen, das Getreide stand prachtvoll im Halm und täuschte den Schergen des Herodes ein paar Monate vor, obwohl nur ein paar Minuten vergangen waren. Und so gaben sie die Verfolgung auf. 





Die heilige Barbara ist eine der Vierzehn Nothelfer und gilt als Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr, der Artillerie, Patronin der Bergleute, der Schlesier, der Gefangenen, de Glöckner der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks (THW)

Am 4. Dez gedenken die Bergleute 
ihrer verstorbenen Kameraden.
Sie beten zu St. Barbara 
Schutzpatronin aller Bergleute.
Bild zeigt Reden mit Holzstich - St. Barbara.




Mittwoch, 3. Dezember 2014

Rezept für den Weihnachtstruthahn


 

Rezept für den Weihnachtstruthahn

Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo (für 6 Pers.) und eine Flasche Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen

Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas Olivenöl dazu geben. Ofen auf 200° einstellen. Dann ein Glas Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken. Anschliessend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben. Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Whisky ein
und trinke wieder auf ein gutes Gelingen. Das Thermostat nach 20 Min. auf 250° stellen, damit es ordentlich brummt.Danach schenkt man sich drei weitere Whisky ein.

Nach halm Schdunde öffnen, wenden und den Braten übersachn. Die Fisskieflasche ergreiff unn sich eins hinner die Binde kipp. Nach'ner weiteren albernen Schunnde langsam bis zzum Ofen hinschlendern und die Trude rumwenden. Darauf achtn, sisch nitt die Hand zu Vabrenn an die Schaiss-Ohfndür.

Sisch waidere ffünff odda siehm Wixki innem Glas sisch unn dann unn so. Die Drute weehrent drrai Schunn'nt (iss auch egal!) waiderbraan und all ssehn Minud'n pinkeln.

Wenn irntwi möchlisch, ssumm Truthahn hinkrieschn unn den Ohwn aus'm Viech ziehn. Nommal ein Schlugg geneemign und anschliesnt wida fasuchen, das Biest rauszukriegen.

Den fadammt'n Vogel vom Bodn auffläsen unn uff'ner Bladde hinrichten. Uffbasse, dass nitt Ausrutschn auff'm schaissffettichn Kühnbodn. Wenn sisch drossdem nitt fameiden - fasuhn wida aufssuschichtnodersohahaha
isallesjaeeehscheissegaal!

Nun ein wenig schlafen und am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonaise & Aspirin kalt essen - Viel Spass beim Nachkochen ;-))





Dienstag, 2. Dezember 2014

Schule der Engel



Schule der Engel



Auch Engel müssen zur Schule gehen
Sie sollen den Himmelsunterricht verstehen.
Sie lernen wie man Menschen helfen kann
wenn Die unglücklich sind  dann und wann
 
Bist du  traurig steht ein Engel dir bei
Dem bist du wirklich nicht einerlei.
Er nimmt dich tröstend in den Arm
In deinem Herzen wird alles  warm.
 
Das was Er lernen muss , ist sehr schwer
Manchmal belastet es Ihn dann sehr.
Damit muss Er umgehen können dann
Wenn Er bei den Menschen zu helfen
fängt an
 
Alles muss Er lernen , wie es geht , dieser Engel
Dir zur Seite stehen im Gefühlsgedrängel
Er lernt von den Älteren durchs Zuschauen viel.
Irgendwann ist Er dann auch mal am Ziel
 
Nun endlich ist Er für ein Menschenkind da
immer  für alle Zeiten , ist Er Dir dann nah.
Du bist nie alleine  bitte glaube mir.
Bestimmt ist dein Engel jetzt auch bei dir
 
..........HORCH IN DICH REIN
 
Autorin : Bärbel Sheikh

Montag, 1. Dezember 2014

Mit weiblicher List



Mit weiblicher List

Bereits seit dem dritten Lebensjahr wünschte unsere Tochter sich einen eigenen Hund.
Aber erst als Sie das 10. Lebensjahr erreicht hatte, war ich der Meinung:

„Jetzt könne Sie eine gewisse Verantwortung übernehmen.“
Doch da hatte ich die Rechnung ohne meinen Mann gemacht!
Ein Kläffer käme Ihm nicht ins Haus, schließlich wurde er von so einem Köter, 

wie er immer behauptete, gebissen. 
All mein Bitten und Betteln half nichts, mein Mann blieb stur.
Kurz vor Weihnachten saßen wir, wie jedes Jahr gemeinsam am Küchentisch und
schrieben für den Weihnachtsmann... unseren Wunschzettel.
Ohne lange zu überlegen, zeichnete mein 
Mann auf seinem Blatt Papier
einen Hund, dann nahm er einen roten Stift und übermalte den Hund mit einem dicken Kreuz.

Bestimmend sprach er zu seiner Tochter:
"
So… der liegt dieses Jahr nicht unter dem Tannenbaum!
Dabei zeigte er t
riumphierend auf seine Zeichnung.

Das Kind brach sofort in Tränen aus und somit war die Vorweihnachtsstimmung dahin.
Enttäuscht und schluchzend rief Sie: 
„Papa Du bist gemein!“

Daraufhin erhob sich Ihr Vater wortlos vom Stuhl und verschwand  ins Wohnzimmer.
Wie immer blieb mal wieder alles an mir hängen!
Schau mal… flüsterte ich Ihr ins Ohr: „Das ist doch kein Hund, dass ist doch eine Ratte,
was Papa da gezeichnet hat und eine Ratte kommt mir auch nicht ins Haus!“

Beipflichtend  huschte ein kleines Lächeln über Ihr verheultes Gesicht.
Was mein Kind und mein Gatte bis dato nicht ahnten, den Hund hatte ich längst gekauft:
"Einen süßen kleinen Welpen von 9 Wochen!"
Aber das konnte ich meinen Mann nicht beichten: „Der hätte mich gelyncht!“
Und so blieb mir nichts anderes übrig, mit regelwidrigen Mitteln, sein Einverständnis zu ergaunern. 
Daher... verriet ich mit einer gewissen Arglist, meinem Kind Ihr angehendes Weihnachtsgeschenk.
Ein schlechtes Gewissen hatte ich dabei nicht, denn meine bessere
 Hälfte, hatte es ja nicht anders gewollt!

Das Thema Hund war nun an der Tagesordnung.
Bei all den Diskussionen hielt ich mich stets diskret zurück, in der Hoffnung mein Kind würde Ihren Vater schon weichklopfen. 

Meine kleine Intrige hätte genauso nach hinten losgehen können.
Aber in der Ruhe liegt bekannter Maßen die Kraft!
Langsam schien mein Plan aufzugehen, denn mein Mann reagierte bei dem
Wort Hund schon etwas gereizt und nach einer Woche intensiver Bearbeitung
durch unsere Tochter, gab Er entnervt nach.
Mit dem Hinweis: "Den Köter, fass ich aber nicht an!"
Offiziell konnte ich nun das Weihnachtsgeschenk für unsere Tochter besorgen.
Letztendlich hatte meine weibliche List zum Erfolg geführt
Am nächsten Tag zogen wir gleich los den Hund nach Hause zu holen
und so hielten wir bereits
 drei Tage vor Heiligabend unsere kleine Pudeldame "Trixi" im Arm.

Doch was glauben Sie geschah am ersten Weihnachtsfeiertag?
Da lagen Herrchen und Hündchen gemeinsam auf der Couch... zum Mittagsschläfchen.

Pudel bilder

© Nora Marquardt